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Ihre Heilpraktikerin Christel Nau in Berlin-Wannsee

Diäten und andere Irrtümer

Irrtum Nr.1: „5 Mahlzeiten am Tag“

„Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu essen ist gesund und macht schlank.“ Das predigten Ernährungswissenschaftler jahrelang. Teilweise hört man das auch heute noch. Dabei ist dieser Irrtum längst widerlegt. Durch Zwischenmahlzeiten, egal wie gesund sie angeblich sind, wird die Fettverbrennung ausgeschaltet. Genaueres erfahren Sie im Kapitel „Insulin, das Schlüsselhormon“.

Irrtum Nr. 2: Vielversprechende Nahrungsmittel, die schlank machen sollen

Dass Kuchen, Kekse, Schokolade, Cola und andere Zuckerbomben dick machen, ist eine Binsenweisheit. Aber wissen Sie auch, dass viele als gesund angepriesene Nahrungsmittel dazu beitragen, dass Sie eher Fett speichern als verbrennen? Um nur einige aufzuzählen: fettreduzierte Fertiggerichte, „gesunde“ Müsliriegel (auch aus dem Gesundheitsladen), Light-Dressing, fettreduzierte Milchprodukte und sogar der Krautsalat von der Theke. Diese Aufzählung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Zusammenhänge und worauf Sie achten sollten, können Sie im Kapitel „Essen - aber natürlich“ nachlesen.

Irrtum Nr. 3: Mit einer Diät werden und bleiben Sie schlank

„10 Kilo in zwei Wochen!“ Nahezu täglich verlocken solche Versprechungen. Sie sorgen für Hoffnung und nach kurzer Zeit für eine herbe Enttäuschung. Der Gewinn liegt ausschließlich bei der Anbieterseite.

Glauben Sie mir: es gibt keine Diät, in der man in dieser kurzen Zeit so viel Fett abnimmt! Sie können zwar an Gewicht verlieren, aber bei solchen Programmen geht es Ihrer Muskelmasse an den Kragen. Und das sollten Sie sich wirklich nicht wünschen. Denn je weniger Muskeln ein Mensch hat, desto niedriger ist sein Grundumsatz.

Der Grundumsatz ist der Kalorienverbrauch im absoluten Ruhezustand des Körpers. Ist der Grundumsatz hoch, verbrennt der Körper das Körperfett sozusagen im Schlaf. Ist der Grundumsatz sehr niedrig, zum Beispiel weil nicht so viele Muskeln zum Fettverbrennen da sind, wird Fett eher eingelagert als abgebaut.

Muskeln sind deutlich schwerer als Fett. Daher sieht es anfangs oft so aus, als hätte man mit der jeweiligen Diät Erfolg. Schließlich ist man ja relativ schnell auch wirklich leichter. Aber die verlorenen Kilos und meistens noch ein paar mehr hat man garantiert in kurzer Zeit wieder auf den Rippen: als Fett! Das nennt man Jo-Jo-Effekt. Ein Kreislauf, der sich negativ auf die Gesundheit, auf das Wohlbefinden und vor allem auf die gewünschte schlanke Linie auswirkt.

Irrtum Nr.4: „Meine schweren Knochen“

Ich habe schon öfter mal die Aussage gehört: „Meine Knochen sind sehr schwer. Daher das Übergewicht.“ Die gute und die schlechte Nachricht gleichermaßen: der Wissenschaft sind bisher noch keine 'schweren' Knochen untergekommen! Bei adipösen Menschen ist es ausschließlich der Fettanteil, der das Zuviel auf der Waage anzeigt. Leider kann Ihnen das Märchen mit den schweren Knochen nun nicht weiter als Ausrede dienen, auf der anderen Seite sollten sie daraus Mut schöpfen, denn Ihr Übergewicht liegt nicht an dem Gewicht Ihrer Knochen, das sie ja nicht ändern könnten.

Irrtum Nr.5: Fettabbau durch Fettblocker

Das mit der Nahrung aufgenommene Fett soll durch ein Medikament im Darm geblockt werden, damit es nicht in den Blutkreislauf kommt und dem Körper somit nicht zur Verfügung steht. Hört sich doch erst mal ganz sinnvoll an, oder? Ist es aber nicht!

Der Irrtum besteht darin, dass es nicht das Fett ist, das fett macht! Dieser Irrtum hat sich leider über Jahrzehnte gehalten. Mehr darüber demnächst im Artikel "Fett macht fit".

Irrtum Nr. 6: Fasten macht schlank

Meine langjährige Erfahrung sagt mir, dass 'Nullfasten' nur für relativ schlanke Menschen von Vorteil ist. Nullfasten bedeutet, dass man während einer definierten Zeit nur Wasser, Tee und gegebenenfalls noch Gemüsebrühe zu sich nimmt und keinerlei feste Nahrung. Der Körper kann entgiften, was sich anschließend in einem gesteigerten Wohlgefühl äußert. Aber auch hier bedarf es genauer Anleitung und Betreuung! Wichtig ist dabei, eine gute Balance zwischen Ruhe und Bewegung zu haben. Denn die Muskelmasse sollte erhalten bleiben, dafür bedarf es aber der Benutzung der Muskeln.

Für Adipöse ist das Nullfasten deshalb ungeeignet, weil sie nach der Fastenkur, so wie nach jeder Diät, wieder zunehmen, der Jo-Jo-Effekt ist hier hundertprozentig garantiert. Sie haben Wasser, vielleicht auch etwas Fett, aber vorwiegend Muskelmasse verloren. Ausreichende Bewegung oder gar Sport überfordern den adipösen Körper. Desweiteren hat der Körper keine Ernährungsumstellung erfahren, was aber gerade bei übergewichtigen Menschen entscheidend ist.

Adipöse können beim Nullfasten sogar handfeste Gesundheitsschäden davon tragen. Wie gesagt, für mein Dafürhalten ist Nullfasten ungeeignet, Gewicht zu reduzieren und Fett abzubauen. Wenn Sie an dieser Idee festhalten sollten, so empfehle ich Ihnen, dies nur in einer spezialisierten Klinik unter ärztlicher Aufsicht durchzuführen.

Mehr zum Thema können Sie demnächst in meinem e-Book nachlesen „Abnehmbremsen lösen und einfach schlank werden“

Haben Sie Fragen? Rufen Sie an!

Christel Nau, Heilpraktikerin

Tel. 030- 80 90 93 56

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