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Ihre Heilpraktikerin Christel Nau in Berlin-Wannsee

Ghrelin - das Schreckgespenst

Selbst der Name hört sich schon wie ein Schreckgespenst an. Für übergewichtige Menschen ist es das auch: Ghrelin steigert den Appetit, verführt regelrecht zum Essen  und es verlangsamt die Fettverbrennung.

Ghrelin ist ein Stoffwechselhormon, das im Magen gebildet wird und Signale wie „Hunger“ ans Gehirn sendet. Normalerweise ist der Ghrelin-Spiegel im Körper vor einer Mahlzeit hoch, senkt sich aber zum Ende der Mahlzeit wieder ab.

Forscher haben heraus gefunden, dass bei Übergewichtigen der Ghrelinspiegel nicht entsprechend sinkt und sich ein Sättigungsgefühl nur schwer einstellt.

Die gute Nachricht: Eiweißreiche Nahrung garantiert dauerhaft den niedrigsten Pegel und somit ein effektives Sättigungsgefühl. Den Heißhungerattacken kann so vorgebeugt werden.

Anmerkung: Es gibt eine Erkrankung, die sich Prader-Willi-Syndrom nennt. Patienten, die daran leiden, haben einen selten vorkommenden Gendefekt, durch den das Sättigungsgefühl vollkommen aufgehoben wird und die Betroffenen damit einem permanenten Esszwang und Übergewicht unterliegen. Schweizer Forscher haben mit einer entsprechenden Hormontherapie bisher gute Erfolge bei der Behandlung dieser Erkrankung erzielt.

Kurz zusammengefasst: Positive Einflussfaktoren auf den Ghrelinhaushalt sind eiweißreiche Ernährung, Bewegung und ausreichend Schlaf. Negative Einflussfaktoren sind Schlafmangel und kohlenhydratlastige Ernährung.

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