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Ihre Heilpraktikerin Christel Nau in Berlin-Wannsee

Die Übersäuerung – weit verbreitet, kaum beachtet - Teil 1

Sie nehmen nicht ab, obwohl Sie alles „richtig“ machen? Dann liegt das wahrscheinlich an einer Abnehmbremse. Eine dieser Abnehmbremsen könnte Ihr entgleister Säure-Basen-Haushalt sein.

Obwohl viel darüber in Frauenzeitschriften und Gesundheitsmagazinen geschrieben wird, findet diese Informationen immer noch wenig Beachtung. Man kann davon ausgehen, dass bei den meisten Menschen der Säure-Basen-Haushalt nicht im Gleichgewicht ist. Was heißt das eigentlich?

Stellen Sie sich ein Haus vor, in dem immer etwas mehr Müll anfällt, als entsorgt wird. Der Müll häuft sich und häuft sich. Ein bisschen davon wird gelegentlich entsorgt, aber das Verhältnis bleibt im Ungleichgewicht. Was glauben Sie, lässt es sich in einem solchen Haus gut leben?

Ich gebe zu, es ist ein plakatives Beispiel. Aber Säuren sind nichts weiter als eingelagerter „Müll“. Die Zwischenzellräume, das Binde- und Fettgewebe sind bei den meisten Menschen überfüllt davon. Hier spricht man von einer latenten Übersäuerung, die sich für Ihre Gesundheit und Wohlbefinden im Laufe der Zeit sehr schädlich auswirken kann. Es kommt unweigerlich zu Beschwerden und später auch zu Krankheiten.

Ich werde Ihnen noch aufzeigen, wie Sie selbst erfahren können, ob und wie stark Ihr Gewebe übersäuert ist und was Sie dagegen tun können.

Äußere Anzeichen einer Übersäuerung können sein:

Müdigkeit, Energielosigkeit

Reizbarkeit, Aggression

Muskelverspannungen

Sodbrennen

Konzentrationsschwäche

Krämpfe

Verstopfung, Durchfall

Kopfschmerzen und Migräne

Verhärtetes Bindegewebe

Cellulitis

Osteoporose

Karies

Brüchige Haare und Nägel

Nervenschmerzen

Chronische Bindehautentzündung

Rheumatische Erkrankungen

Aber was bedeutet eigentlich „Säure-Basen-Haushalt“ und welche Bedeutung hat es in Bezug zum Abnehmen oder Nichtabnehmen?

Wir nehmen als Hauptnährstoffe Eiweiß, Kohlenhydrate und Fette zu uns. Bei der Verstoffwechslung entstehen als Abfallprodukte Säuren. Diese werden über die Nieren, den Darm, über die Lunge mit der Ausatmung und über die Haut ausgeschieden, wenn der Körper absolut gesund und im Gleichgewicht ist. Allerdings haben diese Ausscheidungsorgane nur eine begrenzte Kapazität und in den meisten Fällen können diese Säuren nicht vollständig eliminiert werden, da zu viele davon anfallen (siehe unten). Das kann mit der Zeit gefährlich für den Körper werden. Stoffwechselprozesse werden gedrosselt, weil sich die Zellen zum einen schützen wollen vor der anfallenden Flut und zum anderen das „verquastete“ Gewebe ohnehin zu einer Unterversorgung der Zelle führt. Dieser Abfall kann nur entsorgt werden, wenn genügend Basen bereit stehen.

Die Basen sind das Gegenstück, sozusagen unsere natürliche Reinigungskolonne. Sie unterstützen die Ausleitungsorgane sehr stark (Nieren, Darm, Lunge, Leber, Haut). Mathematisch gesehen: Säuren plus Basen ist gleich neutral, also unschädlich. Wenn Basen fehlen, und das ist bei den meisten Menschen der Fall, gerät die Balance ins Ungleichgewicht und die Säuren dominieren.

Für Sie an dieser Stelle besonders wichtig: Die fatale Folge der Übersäuerung ist, dass dann vor allem auch die Fettverbrennung gedrosselt wird. Denn bei der Fettverbrennung, das heißt Ernährungsumstellung, entstehen besonders viele Säuren. Wenn die Basenflut nicht groß genug ist, werden die Fette nicht genügend verbrannt, sondern bleiben in den Fettdepots! Der Körper kann sich die Ausscheidung nicht leisten, weil nicht genügend Neutralisatoren vorhanden sind. Abnehmen ist im übersäuerten Zustand nicht möglich!

Man spricht in der Naturheilkunde auch von „Verschlackung“.

Lesen Sie im nächsten Artikel, wie es dazu kommt und was Sie tun können.

Herzlichst,

Ihre Christel Nau

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