Ihre Heilpraktikerin Christel Nau in Berlin-Wannsee

Wie Sie mit nur einer Maßnahme Ihren Körper fit machen

Haben Sie schon mal Ihren Keller entrümpelt? Wenn ja, wie haben Sie sich dabei und danach gefühlt?

Mir ging es so: Ich habe diese überfällige Aufgabe lange Zeit vor mir hergeschoben, habe mich dann letzte Woche schließlich aufgerafft. Es war nicht gerade das beste Vergnügen, das ich je erlebt habe. Aber anschließend, nachdem ich den Müll entsorgt hatte, war ich froh und glücklich, ein sehr schönes Gefühl. Ich habe wieder Ordnung, der Keller ist sauber und sehr gut begehbar.

Was hat das nun mit Ihrer Fitness zu tun? Was bedeutet das?

Die Analogie zu unserem Körper – zugegeben, eine plakative Beschreibung – ist folgende: Das Haus bzw. die Wohnung steht gleichbedeutend für die Zellen in unserem Körper, der Keller soll analog den Versorgungsraum darstellen, er bildet quasi das Fundament. Übertragen auf den Körper heißt das, das Fundament sind die Zellzwischenräume. Hier wird über Ver- und Entsorgung der Zellen entschieden. Alle kleinen Blutgefäßchen und Lymphe enden bzw. beginnen in diesem Zellzwischenraum. Die einen bringen den Sauerstoff und Nährstoffe an, um die Zelle zu versorgen. Da auch jede Zelle einen Stoffwechsel hat, produziert sie naturgemäß Abfall, der natürlich abtransportiert werden muss. Das übernehmen Lymphe und Venolen (kleinste venöse Haargefäße), die in diesem Zellzwischenraum ihren Anfang nehmen. Das heißt, nur wenn diese Transitstrecke (Zellzwischenraum) „frei“ ist, kann dieser Stoffwechsel gut funktionieren. Wenn diese Strecke „vermüllt“ ist, kann die Zelle nicht mehr richtig versorgt und entsorgt werden. Die Zellen haben es schwer und letztlich spürt man erste kleine Beschwerden, später kann es auch zu handfesten Erkrankungen kommen.

Diese „Vermüllung“ ist besser bekannt als Übersäuerung, Übersäuerung des Bindegewebes. Unsere heutige Lebensweise ist geprägt von Stress, schlechter Ernährung, diversen Umweltfaktoren, die den Körper belasten. Insofern ist nahezu jeder Mensch - zumindest leicht -übersäuert.

Anzeichen einer Übersäuerung können sein:

Müdigkeit, Energielosigkeit

Reizbarkeit, Aggression

Muskelverspannungen

Sodbrennen

Konzentrationsschwäche

Krämpfe

Verstopfung, Durchfall

Kopfschmerzen und Migräne

Verhärtetes Bindegewebe

Cellulitis

Karies

Brüchige Haare und Nägel

Nervenschmerzen

Verletzungsanfälligkeit beim Sport

Man muss nicht alle Symptome haben, allein Muskelverspannungen reichen als Symptom schon aus.

Wie können Sie feststellen, ob Sie übersäuert sind?

Ganz einfach mit einem Test, den Sie bequem zu Hause durchführen können.

Kaufen Sie sich Lackmuspapier in der Apotheke. Das sind kleine spezielle Papierstreifen mit einer Farbskala, die den pH- Wert anzeigt. Der pH- Wert gibt den Säuregrad an. Alles unter 7 liegt im sauren Bereich, über sieben im basischen.

An mindestens zwei Tagen halten Sie bei jedem Toilettengang einen Streifen an den Urinstrahl. Daraufhin färbt sich das Papier. Sie können nun anhand der Skala den Wert ablesen. Meine Empfehlung: Stift und Papier liegen im Raum bereit, um das Ergebnis immer sofort notieren zu können. Schreiben Sie jedes Mal diesen Wert mit Uhrzeit auf. Am Ende des Tages sollte eine Kurve mit deutlicher Amplitude zu erkennen sein.

Beispiel: morgens nach dem Aufstehen haben Sie einen Wert von 6,0. Nach dem Frühstück steigt der Wert auf 7,5, dann fällt der Wert wieder ab, um mindestens noch zwei Mal am Tag über 7, eher bei 8 zu liegen.

Meine Erfahrung ist, dass die meisten Menschen den ganzen Tag unter 7 bleiben, also im sauren Bereich.

Was können Sie in einem solchen Fall tun?

  1. Mehr basenhaltige Lebensmittel konsumieren (Gemüse, Obst, Bitterstoffe, Kräuter)
  2. In Ruhe essen
  3. Keinerlei Fastfood
  4. Basenhaltige Mineralien wie Kalium und Magnesium zusätzlich für eine gewisse Zeit einnehmen, Carbonate und Citrate (der Apotheker informiert Sie)
  5. Tagsüber viel stilles Wasser trinken
  6. JEDEN MONAT EINEN KARTOFFELTAG EINLEGEN! Damit schaffen Sie „Müll“ raus.

Was ist ein Kartoffeltag?

Kochen Sie ca. 600-800 Gramm festkochende Kartoffeln (enthalten weniger Stärke als mehligkochende). Teilen Sie die Menge in drei Teile für Frühstück, Mittag, Abendessen. Zu den Kartoffeln können Sie etwas Salz nehmen.

So sieht der perfekte Kartoffeltag aus mit einem bestmöglichen Ergebnis:

  1. Für Stuhlgang sorgen. Wer etwas Schwierigkeiten damit hat, kann morgens nüchtern etwa 1-2 Gramm Ascorbinsäure mit einer Extraportion Magnesium einnehmen. (Vorsichtig mit einem Gramm beginnen)
  2. Zwischen den Mahlzeiten müssen Sie viel trinken, entweder stilles Wasser oder dünn gebrühten Tee. Das hilft den Nieren beim Entgiften. Trinken Sie nicht zum Essen. Warten Sie nach dem Essen etwa eine halbe Stunde.
  3. Sie sollten ausgiebig kauen. Das Kauen wird gerne unterschätzt. Die meisten Menschen schlingen ihr Essen unbewusst hinunter. Erfahren Sie, wie wohltuend sich das Kauen auf Ihr Befinden auswirkt.
  4. Essen Sie in Ruhe! Denn nur in Ruhe kann eine gute Verdauung stattfinden.
  5. Am Abend vor dem Schlafen und einmal am Tag zwischen den Mahlzeiten nehmen Sie die Basen mit Wasser ein. Sie neutralisieren die Säuren, die ausgeschieden werden und entlasten den Körper.
  6. Essen Sie Ihre letzte dritte Mahlzeit möglichst bis 18 Uhr.
  7. Wenn es Ihnen möglich ist, entgiften Sie auch über die Haut (stramm spazieren gehen, Sauna)

Letzter Punkt gilt natürlich nicht bei Hitze.

Ich selbst habe gerade wieder einen solchen Tag hinter mir. Da kam mir die Analogie zu meinem Keller in den Sinn. Denn es war genauso: Ich habe es vor mir hergeschoben, habe mich dann aber an frühere Zeiten erinnert, wie gut es mir nach einem solchen Tag ging. Das hat  mich motiviert. Es kam wie vorher gesehen:  Diesen Tag an sich fand ich, salopp ausgedrückt, nicht so prickelnd. Aber danach…. Ich hätte trotz der Hitze wieder Bäume ausreisen können, ich fühle mich nach einer Woche noch immer sehr wohl und voller Energie.

Ab jetzt steht wieder (eingetragen in meinem Kalender!) jeden Monat ein solch moderater Fastentag auf meinem Plan. 1x pro Monat - das schafft Jeder, auch Sie!

Teilen Sie mir doch Ihre Erfahrungen mit. Vielleicht kann ich Ihnen ja bei der ein oder anderen Frage weiter helfen.

Oder haben Sie Fragen zum Ablauf? Rufen Sie an: 030- 80 90 93 56

Alles Gute für Sie,

Ihre Christel Nau

P.S. Im nächsten Artikel erfahren Sie ein „Geheimnis“, wie Sie Ihr „Langlebigkeits-Gen“ anschalten können.

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