*
Ihre Heilpraktikerin Christel Nau in Berlin-Wannsee

Die Diagnostik Ihrer Gesundheit (c) Dr. Bachmann, www.media-med.eu

Beschwerden scheinbar ohne Grund – durch  Histaminintoleranz

Was ist das?

Histamin ist ein Botenstoff, der im Körpergewebe gebildet wird. Es kommt aber auch in vielen Lebensmitteln vor.

Und was bedeutet Intoleranz?

Die Histaminintoleranz (kurz HIT) wird im Körper ausgelöst, wenn der Gegenspieler, das im Darm und der Niere gebildete Enzym Diaminoxidase, im Körper nicht ausreichend produziert wird. Denn Diaminoxidase (kurz DAO) baut Histamin ab. Dann entsteht ein Ungleichgewicht zugunsten von Histamin.

Zu viel Histamin kann weit reichende Folgen haben.

Beschwerden, die durch ein Zuviel an Histamin ausgelöst werden können:

  • aufgedunsener Bauch
  • Hautausschlag
  • laufende Nase
  • zu niedriger Blutdruck
  • Herzrhytmusstörungen
  • Kopfschmerzen
  • allgemeine Unpässlichkeiten.

Hinter einer Migräne steckt als Hauptverursacher häufig eine Histaminintoleranz.

In welchen Lebensmitteln kommt Histamin vor allem vor?

In manchem Obst und Gemüse, in Hülsenfrüchten, Tomaten, Wurst, Hartkäse

mit längerem Reifegrad, Alkohol (Rotwein, Weißbier), Fertigprodukte, Lebens-

mittel mit langen Reifezeiten (Schinken, Salami), Fischkonserven, Essig (v.a. Balsamico), Hefe.

Wie können Sie feststellen, ob Sie betroffen sind?

Mit einem einfachen Selbsttest können Sie schon Rückschlüsse ziehen:

Wenn Sie nach dem Genuss von Rotwein Reaktionen haben wie Niesen oder geschwollener Bauch oder gar Kopfschmerzen, dann sieht es ganz danach aus, dass Sie eine Intoleranz  haben.

Für die Verifizierung können Sie einen DAO- Test machen oder auch Histamin im Stuhl oder Urin  bestimmen lassen.

Was können Sie tun?

Lassen Sie stark histaminhaltige Lebensmittel weg,  führen Sie ein Ernährungstagebuch und sorgen Sie für Ihren Darm.

Leider spielt die HIT in den meisten Praxen, bei den meisten Ärzten und Therapeuten immer noch eine untergeordnete Rolle. Deshalb empfehle ich Ihnen, sich professionelle Hilfe bei einem Therapeuten zu suchen, der sich mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten, individueller Ernährung und dem Darm sehr gut auskennt und die HIT sehr ernst nimmt. 

Im nächsten Blogartikel erfahren Sie etwas über die Fructoseunverträglichkeit, die ebenso Bauch- und andere Beschwerden auslösen kann.

Schreiben Sie mir Ihre Erfahrungen.

Schöne Grüße,

Christel Nau

Tel. 030- 80 90 93 56

LinkedIn Xing
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail