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Ihre Heilpraktikerin Christel Nau in Berlin-Wannsee

Heuschnupfen, Allergien – natürlich behandeln!

Sind Sie auch geplagt von Heuschnupfen oder anderen Allergien? Dann gehören Sie zu den Millionen Menschen in Deutschland, die an einer oder mehreren Allergien leiden. Dabei handelt es sich keineswegs nur um den bekannten Heuschnupfen. Allergien sind zu einer Volkskrankheit geworden.

Was ist eigentlich eine Allergie?

Allergie ist eine überempfindliche Reaktion des Immunsystems auf nicht infektiöse Substanzen, die Allergene genannt werden. Der Körper fährt im Fall der Allergie ein großes „Waffenarsenal“ im Immunsystem auf, um harmlose Stoffe zu eliminieren.

Sandor Jackel Fotolia.com

Die Toleranz gegenüber Fremdstoffen, die normalerweise völlig  unbedenklich sind, ist gestört, die  Reaktion auf die „Fremdreize“ ist gesteigert. Es werden Abwehrstoffe gegen  vermeintliche „Eindringlinge“ gebildet.

Man unterscheidet vier verschiedene Arten von Allergien. Ich gehe auf die am häufigsten vorkommende Allergie, auf den Typ 1ein, auch „Allergie vom Sofort-Typ“ genannt. 

Wie äußert sich eine Allergie? Welche Symptome können auftreten?

  • rote juckende geschwollene Augen
  • geschwollene Nasenschleimhäute
  • Fließschnupfen, Niesen, Nasejucken
  • Schwellung an Kehlkopf und Hals
  • Atemnot
  • Asthma
  • Gelenkbeschwerden
  • Übelkeit, Durchfall
  • Hautausschläge, Schwellungen, Ekzeme, Quaddelbildung, Neurodermitis

Was passiert?

Schuld an den Schwellungen und Beschwerden ist das im Übermaß gebildete Gewebshormon Histamin, das durch die gebildeten Antikörper aktiviert wird. Es lässt das Gewebe anschwellen. Der Körper setzt damit eine Entzündungskaskade in Gang, um die falsch verstandenen Angreifer (Pollen etc.) zu besiegen.

Der schlimmste Fall ist der sogenannte allergische Schock. Siehe unter Punkt „Ist eine Allergie gefährlich?“

Auf welche Stoffe kann der Körper reagieren?

  • Sämtliche Arten von Pollen: Birke, Hasel, Beifuß, Gräser, Getreide, Kräuter u.a.
  • Viele Lebensmittel wie Hühnerei, Meeresfrüchte, Obst (v.a. Kern- und Steinobst), Gemüse (v.a. Sellerie, Karotten, Tomate, Paprika, Hülsenfrüchte u.v.a.), Nüsse (v.a. Haselnüsse, aber auch andere)
  • Tierhaare
  • Insektenstiche
  • Nickel, Metalle, Kunststoffe
  • Schimmelpilze
  • Medikamente
  • Blumen, Pflanzen

Die Aufzählung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, denn eigentlich kann der Körper auf alles reagieren, wenn sein Immunsystem aus der Balance geraten ist.

Das Fatale ist, dass sogenannte Kreuzallergien auftreten können.  Das heißt, einige Allergene sind sich in ihrer Struktur sehr ähnlich und wirken dann bei dem Betroffenen genauso wie das ursprünglich festgestellte Allergen.

Beispiel: Die meisten Menschen, die auf Birkenpollen allergisch sind, können auch auf Lebensmittel reagieren wie auf Äpfel, Birnen, Pflaumen, Banane, Aprikosen,  Haselnüsse, Kiwi, Mandeln, Gewürze. 

Meistens reagiert man auf die rohen Lebensmittel. Beim Kochen werden allergieauslösende Eiweiße zerstört. So sind gekochte Äpfel (oder Apfelmus) normalerweise verträglich.

Ist eine Allergie gefährlich?

Ja! Ich sage ganz klar: Eine Allergie ist eine ernst zu nehmende Krankheit. Auch wenn ein großer Teil der Bevölkerung betroffen ist, sollte man es nicht mit dem Satz abtun (wie neulich gehört): „Ach, das haben doch viele Menschen.“

Mal abgesehen von den „nervenden“ Beschwerden, die die Lebensqualität stark beeinträchtigen (wie oben aufgeführt), sollte man die Entgleisung des Immunsystems sehr ernst nehmen. Selbst ein Heuschnupfen oder die Reaktion auf Birkenpollen für etwa vier Wochen im Jahr ist meistens nur der Anfang. Denn aus einem (harmlosen?) Heuschnupfen kann durchaus Asthma entstehen.

Allergien haben die Tendenz, sowohl in die Breite als auch in die Tiefe zu gehen. Das bedeutet: Heute hat man eine Reaktion auf beispielsweise Birkenpollen, morgen auf Hausstaub, dann auf Tierhaare etc.  Oder / und es folgt ein sogenannter Etagenwechsel statt: Nach dem Heuschnupfen  oder der Tierhaarallergie folgen asthmatische Beschwerden.

(Diese von mir beschriebene Reihenfolge differiert bei Jedem, muss also nicht zwangsläufig so eintreten.)

Die stärkste allergische Reaktion und am meisten gefürchtet ist der allergische (anaphylaktische) Schock, der lebensbedrohend ist. Erste Anzeichen sind in der Regel brennen im Mund und Rachen, starkes Anschwellen der Schleimhäute, Hitzegefühl, schnelle Quaddelbildung, Atemnot, das Herz schlägt viel schneller, Übelkeit, Erbrechen, starke Angstgefühle. Hier muss schnellstens der Notarzt gerufen werden!  Außerdem sollte ein Allergiker immer ein Notfallmedikament, welches der Arzt verordnet hat, bei sich tragen und im Notfall sofort, noch vor dem Eintreffen des Arztes anwenden.

Wie werden Allergien behandelt?

Klassische Medizin: Hier setzt man häufig die Desensibilisierung ein. Es handelt sich in der Regel um eine Spritzenkur. Mit jeder Spritze soll der Körper an die auslösende Allergiesubstanz langsam gewöhnt werden. Selten setzt man diese Kur auch als Tropfenform ein.

Diese Methode der Desensibilisierung, oder auch Hyposensibilisierung genannt, ist vor allem bei Insekten- und Pollenallergien erfolgreich.

Leider hat man damit nur EIN Allergen bekämpft. Außerdem sind auch schon schwere Komplikationen bis hin zum allergischen Schock aufgetreten. Daher gehört diese Art von Therapie in die Hand erfahrener Allergologen!

Weitere Verordnungen sind Cortison-Präparate, die die Entzündung und das Immunsystem unterdrücken sollen. Das Leiden kann momentan die Situation erträglicher machen. Jedoch geraten Vitamin- und Mineralstoffhaushalt  ins Ungleichgewicht und verursachen somit bei längerer Einnahme starke Nebenwirkungen.

Antihistaminika, die die Bildung von Histamin unterdrücken, können müde machen und zur Gewichtszunahme führen.

Naturheilkunde: Da jeder Allergie ein fehlgeleitetes Immunsystem zugrunde liegt und im Darm ein wesentlicher Anteil des Immunsystems sitzt, sollte auch hier angesetzt werden. In der Fachsprache spricht man von einem darmassoziierten Immunsystem.

In der Praxis hat sich gezeigt, dass sich eine effektive Darmsanierung bei Allergikern sehr positiv auswirken kann.

Meine Empfehlung: Suchen Sie sich einen Therapeuten, der Erfahrung auf dem Gebiet der Darmsanierung hat!

Ernährungstherapie, Eigenblutbehandlung, Entsäuerung, Komplex-Homöopathie, hochdosierte Vitamin-C-Infusionen und das „Auffüllen“ von Vitamin D (die meisten Menschen sind unterversorgt)  sind weitere Möglichkeiten, das Immunsystem in die Balance zu bringen.

Was können Sie selbst tun?

Die beste Möglichkeit, der Allergie aus dem Weg zu gehen, ist die Allergenkarenz, die leider sehr selten realisierbar ist.

Hier ein paar praktische Tipps für die Pollenflug- und Allergiezeit:

  • Waschen Sie ihre Haare vor dem Schlafengehen
  • Hängen Sie Ihre Kleidung nicht im Schlafzimmer auf
  • Schließen Sie die Fenster und Türen, besonders im Schlafzimmer
  • Vermeiden Sie sportliche Aktivitäten im Freien während Ihrer Allergiephase (Pollenflug)
  • Nutzen Sie die Zeit, ins Freie zu gehen, nach einem Regenschauer (da ist die Belastung gering)
  • machen Sie Urlaub an der See oder im Hochgebirge J
  • Halten Sie die Fenster im Auto geschlossen

Wichtiger Tipp:

Begegnen Sie Ihrer Allergie so früh wie möglich, beginnen Sie mit der Therapie bereits vor dem zu erwartenden Ausbruch. Aber auch im Akutfall kann Ihnen Ihr Therapeut, der  Allergie-Therapien anbietet, helfen. So dass Sie die besten Chancen haben, gut über die Allergiezeit zu kommen.

Patrizia Tilly Fotolia.com

Bei Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung: info@heilpraxis-nau.de

Schauen Sie auch hier: www.heilpraxis-nau.de

Werden und bleiben Sie gesund!

Ihre Christel Nau

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