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Ihre Heilpraktikerin Christel Nau in Berlin-Wannsee

BPA macht dick!

Bisphenol A, kurz BPA, ist eine Chemikalie, die sich verheerend im Körper auswirkt. Sie kann nicht nur dick machen, sondern auch schwere Krankheiten begünstigen und unser Erbgut verändern.  Diese Tatsache geht uns alle an, da BPA allgegenwärtig ist.

BPA kann den empfindlichen Hormonhaushalt stark beeinflussen, indem es sich ähnlich wie Östrogen (unser weibliches Geschlechtshormon) im Körper verhält. Das wiederum führt  zu einer Über – Östrogenisierung, einem Zuviel an Östrogen. Die Auswirkungen auf den Körper sind weitreichend, die Symptomenliste einer sogenannten Östrogendominanz ist lang. (Stoffwechsel- oder Hormonprobleme im Allgemeinen, Prämenstruelles Syndrom, Kopfschmerzen, Fertilitätsstörungen, Schilddrüsenunterfunktion u.v.m.)

Wo kommt BPA vor?

Ein paar Beispiele: BPA befindet sich in Plastikverpackungen (was gibt es heute nicht in Plastik verpackt zu kaufen!), in Plastikflaschen, in Konservendosen und sogar in der Beschichtung von Kassenzetteln (Thermopapier). Es befindet sich in vielen Alltagsprodukten und kann sogar in manchen Zahnfüllungen enthalten sein.

Th. Söllner-Fotolia

Aber warum kann BPA dick machen?

Wer sich schon mal intensiv mit der Frage beschäftigt hat, wie man gesund abnehmen kann und warum der Stoffwechsel nicht so optimal verbrennt wie bei einem schlanken Menschen, wird hier und da auf das Wort „Leptin“ gestoßen sein. Leptin ist das sogenannte Sättigungshormon, ein körpereigener Appetitzügler. Leptin sendet „ich-bin-satt-Signale“ an das Gehirn und „meine Fettspeicher sind gefüllt“.

BPA kann in diesen Leptin – Kreislauf eingreifen, dann funktioniert er bei stark Übergewichtigen Menschen nicht mehr richtig. Das Signal, satt zu sein, nehmen die Betroffenen nicht mehr wahr, sie essen weiter und mehr, als ihnen gut tun würde. Ein Teufelskreis.

Außerdem spielt das Östrogen eine Rolle. Vermehrte Wassereinlagerungen und Aufbau von Fettspeichern werden u.a. einem Zuviel an diesem Hormon zugeschrieben.

Kann man feststellen, ob sich im Körper zu viel BPA befindet?

Die Wirtschaftswoche schreibt „In unserem Blut fließt Plastik“. (http://www.wiwo.de/technologie/forschung/bisphenol-a-wie-krank-bisphenol-a-macht/9002916-2.html)

Ja, BPA ist im Blut nachweisbar, ebenso im Urin. Man weiß heute, dass schon geringe Dosen bei manchen Menschen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen können.

Was können Sie tun?

  1. Kaufen Sie so „klar“ wie möglich. Beispielsweise Gemüse vom Bauernmarkt oder aus dem Bioladen. Nutzen Sie dafür Einkaufskorb oder Tasche, so dass Sie BPA-Plastiktüten vermeiden können.
  2. Kaufen Sie keine Getränke, die in Dosen abgefüllt sind, sondern Getränke in Glasflaschen.
  3. Auch in Konservendosen geht aus der Beschichtung BPA auf das Lebensmittel über. Meiden Sie prinzipiell Fertigprodukte.
  4. Essen Sie täglich zu einer Mahlzeit mindestens zwei Esslöffel geschroteten Leinsamen oder Flohsamenschalen. Dies sind hervorragende Ballaststoffe, die nicht nur dem Darm gut tun. Sie nehmen auch überschüssiges Östrogen auf, das dann mit dem Stuhl ausgeschieden wird.

Interessant ist, dass die Verwendung von BPA in Frankreich bereits verboten ist, während in Deutschland noch kein generelles BPA-Verbot gilt.

Deshalb meine Empfehlung: Warten Sie nicht, bis sich Behörden Ihrer Gesunderhaltung annehmen.

Lassen Sie nicht zu, dass weiterhin „Plastik in Ihrem Blut fließt“ und Sie krank macht.

Alles Gute wünscht Ihnen Ihre

Christel Nau

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